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Grundlagen

Kostenpositionen

Tenata trennt den sichtbaren Kostenpunkt von den abrechnungsrelevanten Kostenpositionen darunter. So bleibt klar, welche Rechnung oder Anbieterabrechnung die Kosten belegt, welcher Bestandteil verteilt wird und welcher Umlageschlüssel die spätere Nebenkostenberechnung steuert.

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Wie das Kostenmodell heute aufgebaut ist

Ein Kostenpunkt bündelt alles, was zu einer Ausgabe gehört: Name, Notizen, Belege und die jährlichen Beträge.

Die einzelnen Kostenpositionen darunter legen fest, welcher Betrag für welchen Zeitraum gilt, welcher Anteil beim Eigentümer bleibt und welcher Umlageschlüssel für die Nebenkostenabrechnung verwendet wird.

Rechnungen, Anbieterabrechnungen und andere Nachweise bleiben als Quelle erhalten. So siehst du später, woher ein Betrag stammt, ohne ein zweites Abrechnungssystem pflegen zu müssen.

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Warum ist das in der Praxis relevant?

  • Nicht jede Rechnungszeile ist umlagefähig.
  • Unterschiedliche Bestandteile können verschiedenen Verteilungslogiken folgen.
  • Ein Teil kann beim Eigentümer verbleiben, während ein anderer Teil auf Mieteinheiten verteilt wird.
  • Eine externe Anbieterabrechnung kann bereits fertige Beträge pro Nutzer enthalten; dann ist „Gemäß externer Abrechnung“ die Verteilungslogik.
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Was ist bei Anbieterabrechnungen anders?

Bei normalen Kostenpositionen berechnet Tenata die Verteilung selbst, zum Beispiel nach Fläche, Personen, Verbrauch oder individuellem Schlüssel.

Bei einer Anbieterabrechnung können die Beträge bereits auf Mietzeiträume oder Nutzer aufgeteilt sein. In diesem Fall speichert Tenata die Anbieterzeilen als Kostenpositionen mit dem Schlüssel „Gemäß externer Abrechnung“ und übernimmt diese Beträge in die Nebenkostenabrechnung, statt sie neu zu verteilen.

  • Die Anbieterabrechnung bleibt Quelle und Nachweis.
  • Die einzelne Anbieterzeile bleibt als Kostenposition nachvollziehbar.
  • Der Schlüssel „Gemäß externer Abrechnung“ bedeutet: Der Anbieterbetrag wurde bereits zugeordnet.
  • Leerstand oder Eigennutzung erzeugt keinen Mieterbetrag, sondern bleibt als nicht-mieterseitiger Anteil sichtbar.
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Welche Verteilungsarten werden unterstützt?

In Tenata werden Kosten nicht pauschal verteilt, sondern mit einer klar definierten Verteilungslogik erfasst.

  • Verteilung zu gleichen Anteilen pro Mieteinheit
  • Verteilung zu gleichen Anteilen pro Person
  • Verteilung nach beheizten Quadratmetern
  • Verteilung nach MEA
  • Verbrauchsbasierte Verteilung über Zähler und Messwerte
  • Individuell festgelegte Anteile
  • Direkte Zuordnung auf eine einzelne Mieteinheit
  • Gemäß externer Abrechnung, wenn Anbieterbeträge bereits vom Anbieter zugeordnet wurden

Bei der späteren Berechnung greift Tenata direkt auf die hinterlegten Daten zurück. So bleibt nachvollziehbar, warum ein bestimmter Anteil auf eine Einheit verteilt wird und warum andere Bestandteile beim Eigentümer verbleiben.

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Praxisbeispiel

Für die jährliche Verwaltung eines Hauses geht eine Handwerkerrechnung ein. Ein Teil betrifft die reguläre Wartung, ein anderer Teil ist eine nicht umlagefähige Reparatur, die beim Eigentümer bleibt.

In Tenata erfasst du diese Rechnung nicht nur als eine Gesamtsumme, sondern so, dass die einzelnen Bestandteile fachlich sauber getrennt bleiben. Dadurch kann später nachvollzogen werden, was verteilt werden darf und was bewusst nicht auf die Mieteinheiten umgelegt wird.

Bei einer externen Heizkostenabrechnung ist das anders: Wenn der Anbieter bereits Nutzerbeträge liefert, markiert Tenata diese Positionen als „Gemäß externer Abrechnung“. Die Nebenkostenabrechnung übernimmt sie nachvollziehbar, ohne sie noch einmal nach Fläche oder Personen neu zu rechnen.